• Chantal Burggraf

Worauf ihr beim Einkaufen achten solltet!

Es gibt ein paar ganz einfache Tricks, wie ihr bereits jetzt schon, auch ohne Unverpacktladen, Plastik sparen könnt!

Das A und O ist die Vorbereitung. Das bedeutet nicht nur den Einkaufszettel zu schreiben, sondern auch einzupacken was an Behältnissen oder Beuteln gebraucht wird.

Und schon kann es losgehen.


Wer in kommerziellen Discountern einkaufen geht, der findet häufig gerade die Bioware in Plastik eingepackt. Falls ich gezwungenermaßen doch mal zum Discounter um die Ecke gehe, beginnt dort mein persönliches Dilemma. Nehme ich die Biolebensmittel, die in Plastik verpackt sind, oder die konventionellen mit Pestiziden verseuchten “normalen” Lebensmittel? Oft bestrafe ich mich einfach selbst und gehe einfach weiter. Dann hab ich eben Pech gehabt. Nächstes Mal organisiere ich mich dafür umso besser, denn ehrlich gesagt gibt es meiner Meinung nach hier kein kleineres oder größeres Übel. Es ist einfach nur ÜBEL.

Durch eine bekannte Landwirtin habe ich allerdings erfahren, dass die in Deutschland angebauten Lebensmittel weniger Pestizid belastet sein sollen, da die Transportwege viel kürzer sind und die Lebensmittel somit nicht länger haltbar gemacht werden müssen. Es ist allerdings auch klar, dass die Bauern generell auf den Feldern spritzen, um Schädlinge zu bekämpfen.

Um zurück zur Essenz zu kommen - auch wenn ihr eure Beutel vergessen habt, das Obst und Gemüse kann einfach lose auf das Band gelegt werden, da passiert gar nichts, auch nicht in Zeiten von Corona. Bei Lebensmitteln aus dem Discounter würde ich grundsätzlich sowieso die Schale abmachen, da dort die meisten Pestizide drin/dran sind.


Optimal wäre es sich einer Solidarischen Landwirtschaft anzuschließen, genauere Infos findet ihr unter: https://www.solidarische-landwirtschaft.org/startseite/

Da gibt es immer regionales und saisonales Obst und Gemüse, in Bioqualität und oft kann der frische Wocheneinkauf ebenfalls erledigt werden. Natürlich vollkommen verpackungsfrei!


Auch, wenn es sich gerade, aufgrund von Corona, etwas schwieriger gestaltet, aber es ist möglich Fleisch, Käse und Antipasti, sowie Aufstriche, unverpackt von der Frischetheke zu bekommen. Das spart enorm Verpackungsmaterialien, vor allem Plastik. Dafür müssen nur passende, SAUBERE Dosen mitgebracht werden. Ich habe schon super Erfahrungen gemacht und sehr enttäuschende. Ich denke es ist wichtig stets im Dialog zu bleiben und vor allem freundlich zu sein! Denn wir wünschen uns doch alle eine Zukunft für unsere Kinder! Und neue Lösungen sind einfach zu finden.


Für Nüsse, Nudeln, Reis, Linsen, etc. bin ich bereits zu den verschiedensten Unverpacktläden gependelt, die sich in Köln, Idstein und Koblenz befinden. Ansonsten besorge ich sie mir leider verpackt aber immerhin mit “nachhaltigen” Alternativen. Trockenfrüchte, wie Datteln, gibt es häufig auch unverpackt, in Bioläden. Die nachhaltigste Alternative, für die Zukunft, ist natürlich unser Lose Liebe Unverpacktladen! Ansonsten ist es hier sehr schwer diese Produkte unverpackt zu erwerben.


Von Herzen

Chantal




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