• Chantal Burggraf

Plastic Facts

Wusstest du, dass seit 1950 ganze 8,3 MILLIONEN Tonnen Plastik erzeugt wurden? Und wusstest du, dass das etwa dem Gewicht von 822.000 Eifeltürmen entspricht?

Unglaublich oder?

Außerdem hat jeder Mensch in Deutschland pro Jahr 38,5 kg Plastikverpackungsabfall, im Durchschnitt.

Und das ist noch lange nicht alles.

Denn auch, das mittlerweile ebenfalls bekannte Mikroplastik, gelangt durch zahlreiche Wege in unsere Umwelt und stellt für uns Menschen und unsere Welt eine Gefahr dar!

Das gefährliche an Mikroplastik ist, dass es wirklich winzig klein ist (weniger als 5 Millimeter) und ist nicht biologisch abbaubar, das bedeutet: es bleibt hier, für immer. Genau wie jedes Stück Plastik. Jede Wurstverpackung, jeder Kugelschreiber, jede Mascara, jede Zigarette.

Es gibt verschiedene Arten von Plastik und Mikroplastik.

Einige Plastikarten können tatsächlich recycled werden, die meisten allerdings nicht! Diese werden bloß verbrannt oder im besten Fall downcycled, was bedeutet, dass ein qualitativ schlechteres Plastikprodukt daraus gemacht werden kann.

Viele Tonnen Plastikmüll werden in andere Länder geschifft, die den Müll dann lagern oder einfach in Flüsse und ins Meer kippen.

Auch von Mikroplastik gibt es verschiedene Formen: das primäre und sekundäre Mikroplastik.

Beim primären handelt es sich um industriell hergestellte Plastikpellets und -pulver. Diese sind in kosmetischen Produkten zu finden, wie Peelings oder Duschgels, aber auch der Abrieb von Auto- und Fahrradreifen werden zu dem primären Mikroplastik gezählt.

Als sekundäres Mikroplastik bezeichnet Mensch zerfallene größere Plastikteile, wie Tüten, Fischernetze und alles mögliche, was in der Natur und im Meer landet.

Diese größeren Plastikteile zersetzen sich in der Sonne und aufgrund der Witterung und werden so zu Mikroplastik.

Mikroplastik landet so in unserem Gesicht, auf unserem Körper und in unserem Abwasser. In unserer Natur, im Wald, in unserem


Grundwasser, auf und in dem Essen, das wir essen. In Flüssen, Meer und dem Fisch, den wir ebenfalls essen.

Mittlerweile lassen sich sogar in unserer Luft Mikroplastikpartikel finden.

Und was sind nun die Folgen?

Dazu gibt es noch keine genauen Daten. Allerdings ließ sich an Miesmuscheln feststellen, dass das Mikroplastik in die Zellen gelangen konnte und somit Entzündungen auslöste. Forscher befürchten nun, dass dies auch beim Menschen zutreffen könnte.

Laborversuche weisen außerdem darauf hin, dass Mikroplastik bei Tieren die Fortpflanzung beeinträchtigen und zu Verletzungen im Magen-Darm-Trakt führen könnten. Eine blockierte Nahrungsaufnahme wird ebenfalls befürchtet.

Natürlich sind dies alles bisher nur Vermutungen und Theorien und wir erzählen euch das alles nicht um Angst und Schrecken zu verbreiten. Wir möchten euch aufrufen euer Konsumverhalten zu überdenken! Und das könnt ihr nur, wenn ihr genau wisst, was ihr da kauft, was ihr esst und welche Konsequenzen das alles hat!

Eben bewusst gewusst,


Eure Chantal von Lose Liebe


https://de.statista.com/themen/4645/plastikmuell/

https://www.gesundheit.de/medizin/gesundheit-und-umwelt/mikroplastik






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